Anna bekommt nach
wie vor vierwöchentlich Dexamethason. Einen kurzfristigen Versuch die
Cortiscon-Gabe auf acht Wochen hinauszuzögern, ist völlig fehlgeschlagen. Es
zeigte sich ein starkes, permanentes Zittern vor allem des linken Armes. Nach
Kontrolle, sowohl durch Blutbild, Ultraschall und MRT war allerdings nichts
diagnostiziert werden, so dass man von einer Nebenwirkung des Dexamethasons
ausging. Nach Rückgang auf vier wöchentliche Abstände hat sich diese
Symptomatik langsam wieder gelegt. Alle beteiligten Ärzte raten uns die
medikamentöse Therapie für die nächsten zwei bis drei Jahre nicht zu verändern.
Die
hämatologische/onkologische Kontrolle lassen wir mittlerweile von Dr. Sieverts
durchführen. Er ist niedergelassener Hämatologe und kennt Anna schon aus der
Kinderklinik.
Kontrolle beim
Augenarzt: Sehstärke hat sich nicht geändert.
Seit Anfang 2005
haben wir mit derLogopädie pausiert, obwohl hier der größte Förderbedarf ist.
In der
Ergotherapie arbeitet Fr. Scheepers mit Anna an ihrer Augen-Hand-Koordination
und an der Konzentrationsfähigkeit. Sie macht kleine, aber beträchtliche
Fortschritte.
Auch in der
Krankengymnastik wird auf eine Verbesserung der Augen-Hand-Koordination
hingearbeitet. Außerdem achtet Fr. Schwalbenhofer sehr auf Sitzhaltung und Stiftführung.